Wenn der Kopf schon stinkt oder warum Führungskräfte auch nur Mitarbeiter sind

Wenn der Fisch am Kopf zum Stinken beginnt - Führungskräfte sind auch

Die Frage was machen, wenn man mit der Leistung des Mitarbeiters unzufrieden ist, trifft auch genauso auf die Führungskräfte des Unternehmens zu. Eigentlich sogar noch viel stärker, da der Multiplikator ein deutlich höherer ist. Und unersetzlich ist sowieso niemand.

Es gibt Führungskräfte, die sind so frech, dass Sie offen zugeben, mit einem anderen wichtigen Mitarbeiter „nicht zu sprechen“. Warum ist eigentlich schon egal, ich glaube es gab auch keine Begründung mit einem Sinn. Eine derart offen dargestellte Unfähigkeit mit Konflikten umzugehen, ist ein Drama, dem keine Bühne geboten werden sollte.

Wie eingangs angedeutet, fangt der Fisch bekanntlich immer am Kopf zum Stinken an. Seltene Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Oder vielleicht ist es auch nur einfacher einzelne Mitarbeiter, welche nicht passen (und das kann zahlreiche Gründe haben) Ihr Glück wo anders suchen zu lassen. Aber genau dieser Anspruch, ein passendes Team auf die Beine zu stellen — Menschen die nicht nur gemeinsam am selben Strang ziehen, sondern auch in dieselbe Richtung — das gilt noch viel mehr für die obersten Führungskräfte des Unternehmens.

Wenn bei Ihnen ein Kopf stinkt, dann handeln Sie doppelt schnell. Erstens ist es oft schwierig den richtigen Nachfolger zu finden und zweitens verbreitet sich der Geruch sonst rasend schnell und behindert die guten Mitarbeiter auch noch. Ein guter Kontakt zur Basis hilft, den Problemen schneller auf die Spur zu kommen. Sprechen Sie regelmäßig mit allen Mitarbeitern. Wie schon bei anderer Gelegenheit besprochen müssen das keine stundenlangen Besprechungen sein, sondern ein aufmerksames Wandern durch die Büros, Fertigungshallen und anderen Bereichen. Zuhören ist wichtiger als sprechen.

Entfernen Sie alles aus Ihrer Firma, was den Erfolg aufhält. Schlechte Mitarbeiter, miese Vorgesetzte, Sie können es sich leisten, denn was ist die Alternative?

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